Kongresspartner
Schirmherr
Das Bundesministerium des Innern (BMI) erfüllt ein umfangreiches Aufgabenspektrum. Es reicht von der Gewährleistung der inneren Sicherheit, über die Migrations- und Integrationspolitik, den öffentlichen Dienst, das Verfassungsrecht bis hin zur Förderung des Sports und schließt auch die Aufgabe der Verwaltungsmodernisierung und -organisation und - mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik - die ressortübergreifende IT-Koordinierung und IT-Steuerung mit ein. Das BMI beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den zugehörigen Behörden (z.B. Bundespolizei) sind über 50.000 Menschen tätig.
Im Bereich der Verwaltungsmodernisierung und -organisation versteht sich das BMI als Impulsgeber, Initiator und Koordinator von Reformmaßnahmen in den über 400 Behörden des Bundes. Seine Aufgabe ist die ressortübergreifende Konzeption, Koordination und Umsetzung von verwaltungspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung. Dazu schafft das BMI auch Plattformen des Informationsaustauschs, der ressortübergreifenden Abstimmung und der öffentlichen Darstellung und sorgt für einen Erfahrungs- und Wissensaustausch auf allen Verwaltungsebenen sowie mit internationalen Institutionen, wie der Europäischen Union, dem Europarat und der OECD.
Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) ist das von Städten, Gemeinden und Kreisen gemeinsam getragene Entwicklungszentrum des kommunalen Managements. Sie wurde 1949 in Köln gegründet.
Gemeinsam mit ihren und für ihre Mitglieder befasst sich die KGSt mit Führung, Steuerung und Organisation der Kommunalverwaltung. Sie wird finanziert aus den Beiträgen der Mitglieder und Erlösen für besondere Leistungen, zum Beispiel Seminare und Vergleichsringe. Das macht die KGSt unabhängig vom Staat und von politischen Organisationen.
Über 1.650 Kommunalverwaltungen und Träger öffentlicher Aufgaben - darunter nahezu alle Städte über 25.000 Einwohner, einschließlich der drei Stadtstaaten, die meisten Landkreise und einige große österreichische Städte - arbeiten in der KGSt zusammen, um mit ihr die eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern und so zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung beizutragen.
Die KGSt entwickelt ihre gutachtlichen Empfehlungen gemeinsam mit der kommunalen Praxis. Sie berücksichtigt dabei auch Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Es macht die Stärke ihrer Arbeit aus, dass neben dem kleinen Stab von zurzeit etwa 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KGSt-Geschäftsstelle über dreihundert "Gutachter", alle ehrenamtlich tätige und erfahrene Praktiker aus Kommunalverwaltungen, die KGSt-Produkte erstellen. Auch der Sachverstand der kommunalen Spitzenverbände, besonders innovativer Kommunalverwaltungen der Nachbarländer, der Hochschulen und der Privatwirtschaft wird eingebunden.
Die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer ist eine vom Bund und den Ländern gemeinsam getragene postuniversitäre Hochschule, die sich auf der Grundlage eines breiten methodischen Spektrums dem Thema der öffentlichen Verwaltung von der kommunalen bis zur globalen Ebene sowie den Beziehungen zwischen öffentlichem und privatem Sektor widmet. Ihre Aufgaben sind die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften, die Forschung sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Wichtigste Leistungsmerkmale der DHV Speyer sind ihre Wissenschaftlichkeit, ihre Praxisbezogenheit und ihre Interdisziplinarität. Sie versteht sich als das Kompetenzzentrum für Verwaltungswissenschaften in und für Deutschland und als föderales Begegnungsforum, wobei ihre Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote eng miteinander verzahnt sind.

